Wie Robotisierung & Daten zwar nicht die Rinder, aber die Bauern ersetzen. Mein Vortrag für die kommende #DNP14-Konferenz.

Anhand einer speziellen Nische – der Landwirtschaft – wird gezeigt, wie weit die zunehmende Robotisierung der Arbeitswelten schon fortgeschritten ist und welche Entwicklungen kurz vor dem Durchbruch stehen. Der Ersatz menschlicher Arbeitskraft durch Automatisierung und Algorithmen bringt nicht nur neue Möglichkeiten, sondern auch neue Herausforderungen.


Auszug: Top-Agrar (Ausgabe 6/2014)

Der Computer als wichtigste Landmaschine.

Für Nicht-Landwirte mögen „Melkroboter“ eine schaurig-schöne Neuheit sein, im landwirtschaftlichen Betrieb sind sie jedoch längst Alltag. Der Melkroboter ist dabei nur ein Baustein in einer wandelnden Agrartechnik, die sich von immer größeren Maschinen zu immer intelligenteren Maschinen verschiebt: Drohnen beobachten Felder, Traktoren fahren autonom und Roboter pflücken Erdbeeren.

Die Landwirtschaft dient als Beispiel um zu zeigen, wie weit Roboter und Daten menschliche Arbeitskraft und Vernunft bereits ersetzen und ersetzen werden. Die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen bleiben dabei nicht außer Acht: Durch die immer teureren Maschinen wird die Akkumulation von Kapital begünstigt und die Produktivität steigt zulasten von Arbeitsplätzen. Wo werden die heutigen Bauern morgen arbeiten?

Getreu dem Konferenzmotto: Die ersten Wellen der Robotisierung branden an der Küste heutiger Arbeitwelten. Zeit, sich auf den Tsunami vorzubereiten.

Vortrag wird nicht in Gummistiefeln gehalten.

Die #DNP14 findet am 20. und 21. September in Wien statt. Tickets gibt’s hier.