Dahoam

Die Stille trügt, es ist ein beständiges Rauschen der Blätter im Wind. Vogelgezwitscher tönt aus den Bäumen. Von Fern das Brummen eines einzelnen Motors.

Es ist die Zerrissenheit, die man innerlich spürt, geht man die Wege entlang, die man als Kind oft ging, lief und fuhr. Die Gedanken schweifen um das Vergangene, das Unbekümmerte, die damalige Leichtigkeit der Träume. Der Weg wird selten von Menschen gestört. Treten doch welche auf, beobachtet man sie genau. Nehmen sie die Weggabelung in meine Richtung? Wer verletzt das ruhige Alleinsein? Ringsherum keine Häuser, warum kann ich nicht frei sein?

Zu Tisch wird süßer Kuchen gereicht. Die Reden der Menschen drehen sich um Geburten, Hochzeiten und Begräbnisse. Der Zyklus des Lebens, selten so mittelbar aber auch so ungreifbar. Namen, die ich nie hörte, Menschen, die ich nie kannte. Als Bestünde das Leben nur aus diesen drei Teilen, über das dazwischenliegende wird geschwiegen.

Die Sonne versinkt hinter dem Hügel. Gehöre ich hier her oder nicht?